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Euro Plant Tray: EPT-Pflanzentrays per Kamera zählen

Referenz · Mehrweg EPT-Pflanzentrays

Euro Plant Tray: EPT-Pflanzentrays im Stapel zählen, wenn die Einzelkennung nicht reicht

Jeder EPT-Tray trägt eine eigene Kennung. An Rampe, Rücklauf und Standort zählt oft der ganze Stapel. PixelEdge erfasst die Stückzahl per Kamera. Mehr zum System: europlanttray.com

Edge.Count zählt einen Stapel EPT-Trays automatisch: erkannte Trays sind im Bild markiert

Edge.Count zählt die Trays im Stapel.

Einzelkennung am Tray, Menge am Stapel

Euro Plant Tray ist das Mehrwegsystem für Pflanzentrays (europlanttray.com). EPT-Tray zählen meint hier die Stückzahl im Stapel. Jeder Tray trägt Barcode, Datamatrix und RFID-Tag mit einer eigenen Seriennummer. Damit lässt sich der einzelne Tray digital zuordnen.

Die Mission der Mitglieder: gemeinsam Einwegplastik in der Grünen Branche deutlich reduzieren. Dafür vernetzt Euro Plant Tray Pflanzenproduzenten, Großhändler und Einzelhändler in Europa. Der Tray bleibt im Umlauf, statt nach dem Transport als Einwegplastik auszuscheiden.

Im Umlauf steht an Rampe, Rücklauf und Standort eine andere Frage: Wie viele Trays sind in diesem Stapel? Das Etikett ist dafür nicht immer brauchbar. Es kann fehlen, überklebt oder beschädigt sein, und Pflanzen können darüber ragen.

Die Kennung ist nicht die Stückzahl. Barcode, Datamatrix und RFID gehören zum einzelnen Tray. Im genesteten Stapel liegen viele Trays ineinander. Die Menge der Ladung ist diese Stückzahl.

  • Einzelscan statt Stapelmenge Barcode, Datamatrix und RFID identifizieren den Tray. Sie ersetzen das Zählen eines vollen, genesteten Stapels nicht.
  • Genesteter Stapel Leere Trays stehen 20 mm hoch ineinander. Auf einer Europalette sind das je nach Typ über 100 Trays je Stapel. Die Menge ist diese Stückzahl.
  • Manuelles Zählen Stapel von Hand zu zählen bindet Leute an der Rampe und am Rücklauf und liefert keine einheitliche Belegbasis.
  • Unterschiedliche Lieferwege Großhandel, Direktbelieferung und Rückführung brauchen dieselbe Menge, sonst driftet der Bestand auseinander.

Dafür braucht es eine Zählung, die den Stapel sieht, auch wenn das Etikett fehlt, beschädigt ist oder Pflanzen darüber ragen.

Bernd Braem, Key-Account Manager Euro Plant Trays
Bernd Braem

KI-basierte Bilderkennung ergänzt die digitale Tray-Erfassung: Bestände können per Kamera schneller kontrolliert und manuelle Zählvorgänge reduziert werden.

Key-Account Manager Euro Plant Trays

Die Kamera zählt den Stapel

PixelEdge zählt den Stapel per Kamera. Mobil fotografiert Edge.Count den Stapel vor Ort. Die Zählstation erfasst ihn im Durchlauf, ohne jedes Tray aus dem Stapel zu lösen. Die Kamera erkennt und zählt den Tray an seiner Form, auch wenn kein Label sichtbar ist, das Label beschädigt ist oder Pflanzen über das Etikett ragen. Die Stückzahl kann in die bestehende Tray-Verwaltung übernommen werden. Barcode, Datamatrix und RFID bleiben die Kennung des einzelnen Trays, solange das Etikett lesbar ist.

  • Stapel in einem Vorgang Die Kamera zählt die Trays im Stapel. Niemand legt dafür jedes Tray einzeln frei.
  • Zwei Erfassungsorte Edge.Count am Standort, die Zählstation am Durchfahrpunkt. Dieselbe Aufgabe, passend zum Prozess.
  • Auch ohne lesbares Label Die Kamera erkennt und zählt den Tray an seiner Form. Ein fehlendes, überklebtes oder beschädigtes Etikett ändert die Stückzahl nicht, auch dann nicht, wenn Pflanzen über das Etikett ragen.
  • Seriennummer auf dem Etikett Barcode, Datamatrix und RFID tragen die Seriennummer, solange das Label lesbar ist. Die Kamera liefert Typ und Stückzahl.
  • Gleicher Mengenweg Großhandel, Direktlieferung und Rückführung können dieselbe Stückzahl buchen.
  • Bild als Beleg Zur Zählung bleibt das Aufnahmebild. Abstimmung über den Stapel stützt sich auf denselben Beleg.

Vorteile der kamerabasierten Erkennung gegenüber RFID

RFID trägt die Seriennummer eines Trays, dessen Tag antwortet. Die Kamera liefert Typ und Stückzahl aus dem Bild des Stapels. Das gilt auch dort, wo das Etikett für eine Lesung nicht zur Verfügung steht.

  • Stückzahl im genesteten Stapel Auf einer Europalette liegen je nach Typ über 100 Trays in einem Stapel, nur 20 mm hoch. RFID braucht dafür eine Antwort je Tag. Die Kamera zählt die sichtbaren Trays in einem Vorgang.
  • Tray ohne lesbares Etikett Fehlt das Label, ist es überklebt oder beschädigt, bleibt der Tray an Grundmaß und Form erkennbar. Die Stückzahl hängt nicht daran, dass Barcode, Datamatrix oder RFID-Tag gelesen werden.
  • Pflanzen über dem Etikett Ragen Blätter oder Triebe über das Label, erkennt die Kamera den Tray weiter an seiner Form und zählt ihn mit. Die Erkennung braucht das Etikett dafür nicht im Bild.
  • Typ aus dem Tray Die 400er-Serie misst 562 × 253 mm, die 200er-Serie 386 × 279 mm. Die Kamera ordnet den Typ über dieses Grundmaß zu, auch wenn die Seriennummer auf dem Etikett nicht gelesen wurde.
  • Direktes Feedback Die Kamera zeigt die Zählung im Bild. Jeder erkannte Tray ist markiert, die Stückzahl steht daneben. So ist sichtbar, was in die Menge eingegangen ist. RFID liefert die Tags, die geantwortet haben. Welcher Tray im Stapel dazu gehört, zeigt der Lesevorgang nicht.

Edge.Count: den Stapel vor Ort fotografieren

Wo kein Durchfahrpunkt steht, zählt Edge.Count den Stapel aus einem Foto. Das gilt für den Bestand am Standort, für die Übergabe und für den Rücklauf, bevor die Trays wieder in den Kreislauf gehen.

Die App liefert die Stückzahl, ohne dass jedes Tray aus dem Stapel genommen und einzeln gescannt wird. Das Bild bleibt zur Zählung erhalten und macht die Menge nachvollziehbar.

EPT-Tray zählen mit Edge.Count: erkannte Trays sind in der Detailansicht grün markiert
Edge.Count in der Detailansicht: jeder erkannte EPT-Tray ist im Stapel markiert.

Mehr zu Edge.Count

Zählstation: den Stapel im Durchlauf erfassen

An der Durchfahrt übernimmt die Zählstation denselben Schritt. Der Stapel fährt durch, die Kamera erfasst die Trays. Die Menge steht, ohne dass jemand den Stapel anhält und Tray für Tray scannt.

Das ist eine kamerabasierte Stapelerfassung. Die Stückzahl kommt aus dem Bild. Die Seriennummer am Tray bleibt bei Barcode, Datamatrix und RFID.

Zählstation erfasst einen Stapel grüner EPT-Pflanzentrays im Durchlauf, die Anzeige zeigt die Stückzahl
Zählstation: ein Stapel EPT-Pflanzentrays wird im Durchlauf erfasst, die Stückzahl steht auf der Anzeige.

Zu den ScanGate-Lösungen für die Logistik

Edge.Trace: die Stückzahl im Ladungsträgermanagement

Die Kamera liefert Typ und Stückzahl. Edge.Trace ist die Plattform, auf der diese Menge nicht als einzelnes Foto liegen bleibt. Zählungen aus Edge.Count und von der Zählstation laufen dort zusammen: Bild, Typ und Stückzahl, dazu der Ort der Erfassung.

Kunden, Lieferanten und das eigene Backoffice sehen denselben Vorgang. Die Abstimmung läuft nicht als E-Mail hin und her. Eine Differenz lässt sich am erfassten Stapel klären, statt den Beleg nachträglich zusammenzusuchen.

  • Zählung und Bild an einem Ort Edge.Count und die Zählstation schreiben dieselbe Stückzahl in Edge.Trace. Das Aufnahmebild bleibt bei der Buchung.
  • Einsicht für Kunden und Lieferanten Alle Beteiligten greifen auf Bild, Menge und Vorgang zu. Niemand schickt den Beleg per E-Mail hinterher.
  • Weniger Abstimmung Rückfragen zu einer Differenz entfallen, wenn alle denselben Nachweis sehen.
  • Bestand und Historie Bewegungen bleiben zentral sichtbar, über Rampe, Rücklauf und Standort.
  • Anschluss an bestehende Systeme Die Erfassung kann an ERP, WMS oder TMS angebunden werden. Diese Systeme bleiben für Aufträge und Bestände zuständig.
Edge.Trace: Gesamtsystem-Anwendung und mobiles Web-HMI für Behältermanagement und Track-and-Trace
Edge.Trace bündelt Zählung, Bild und Bestand. Die Abbildung zeigt die allgemeine Produktoberfläche.

Mehr zu Edge.Trace

Häufige Fragen zu EPT-Trays und der Zählung

Was zählt PixelEdge an einem EPT-Tray?

Die Kamera erkennt den Tray an seiner Form und zählt die Stückzahl im Stapel. Mobil übernimmt das Edge.Count mit einem Foto, an der Durchfahrt die Zählstation. Barcode, Datamatrix und RFID auf dem Etikett tragen die Seriennummer, solange das Label lesbar ist.

Ersetzt die Kamerazählung das RFID auf dem EPT-Tray?

RFID, Barcode und Datamatrix bleiben die Seriennummer des einzelnen Trays. Die Kamera liefert Typ und Stückzahl aus dem Bild des Stapels. Beide Angaben gehören an unterschiedliche Stellen: Identität auf dem Etikett, Menge aus der Aufnahme.

Können EPT-Trays ohne sichtbares Label gezählt werden?

Ja. Fehlt das Etikett, ist es überklebt oder beschädigt, erkennt die Kamera den Tray weiter an Grundmaß und Form. Die Stückzahl hängt nicht daran, dass ein Code gelesen wurde.

Was passiert, wenn Pflanzen über das Etikett ragen?

Die Kamera erkennt und zählt den Tray weiter an seiner Form. Dafür muss das Etikett nicht im Bild liegen. Die Seriennummer auf dem Label bleibt eine eigene Lesung, sobald das Etikett wieder frei und unbeschädigt ist.

Warum reicht die Einzelkennung im Stapel nicht für die Menge?

Im genesteten Stapel liegen viele Trays ineinander, leer nur 20 mm hoch. Auf einer Europalette sind das je nach Typ über 100 Stück. Die Kennung gehört zum einzelnen Tray. Die Menge der Ladung ist die Stückzahl dieses Stapels.

Sieht man, welche Trays gezählt wurden?

Ja. Die Kamera markiert jeden erkannten Tray im Bild, die Stückzahl steht daneben. So ist sichtbar, was in die Menge eingegangen ist. RFID liefert die Tags, die geantwortet haben. Welcher Tray im Stapel dazu gehört, zeigt der Lesevorgang nicht.

Wo lässt sich die Zählung einsetzen?

Edge.Count fotografiert den Stapel vor Ort, beim Bestand, bei der Übergabe und beim Rücklauf. Die Zählstation erfasst denselben Stapel im Durchlauf, ohne jedes Tray einzeln aus dem Stapel zu lösen.

Wohin geht die gezählte Stückzahl?

Edge.Count und die Zählstation liefern Typ und Stückzahl. Edge.Trace hält diese Menge zusammen mit dem Bild. Kunden und Lieferanten sehen denselben Vorgang, ohne den Beleg per E-Mail nachzureichen.

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