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Branchenpresse

Mehrwegbehälter mit KI zählen – visuelle Zählung: Rick LeBlanc porträtiert PixelEdge

Nach einem Interview mit PixelEdge hat Rick LeBlanc (Herausgeber von PackagingRevolution.net / Reusable Packaging News) unsere Lösung porträtiert. Hier die deutschsprachige Zusammenfassung: visuelle und optische Zählung mit Kamera und KI für Paletten, Rollcontainer und Mehrwegkisten – mit digitalen Nachweisen.

Vollständigen englischen Artikel auf PackagingRevolution.net lesen →

Mehrwegbehälter mit KI zählen – visuelle Zählung mit Edge.Count

Einleitung

Der international bekannte Branchenjournalist Rick LeBlanc hat PixelEdge und unsere Technologie zur automatischen Zählung von Mehrweg-Ladungsträgern im englischsprachigen Beitrag auf PackagingRevolution.net vorgestellt (März 2026; deutscher Wortlaut des Titels: Kamerabasierte KI soll die Zählung von Mehrweg-Ladungsträgern in der Logistik automatisieren). Grundlage war ein Gespräch mit Geschäftsführer Markus Weber. Im Folgenden fassen wir die Kernaussagen auf Deutsch zusammen und zeigen, wie man Mehrwegbehälter mit KI zählen kann und digitale Nachweise eine bessere Nachverfolgung der Behälter ermöglichen.

Rick LeBlanc – Journalist zu Paletten und Mehrwegverpackung, PackagingRevolution.net
Rick LeBlanc

„In der Einzelhandels-Lieferkette sind Millionen wiederverwendbarer Ladungsträger im Einsatz – von Paletten und Rollcontainern bis zu Bäckereitabletts und Obst- und Gemüsekisten. Dennoch werden viele dieser Gegenstände in Filialen, Lagern und Rücknahmestellen noch manuell gezählt. Der Prozess ist langsam, repetitiv und fehleranfällig.“

„Ein junges deutsches Technologieunternehmen, PixelEdge, setzt darauf, dass digitale Bildverarbeitung und künstliche Intelligenz bei dieser Aufgabe helfen können.“

Das Hannoveraner Unternehmen PixelEdge entwickelt kamerabasierte Systeme und mobile Apps, mit denen sich Mehrweg-Ladungsträger automatisch zählen und dokumentieren lassen – die technische Grundlage für präzisere Bestände und weniger Streit in der Kette.

Original & Stand: Der englische Artikel auf PackagingRevolution.net ist datiert mit dem 20.03.2026. Diese Seite ist eine redaktionelle deutschsprachige Zusammenfassung; bei Updates des Originals können Formulierungen oder Details abweichen.

Zum vollständigen englischen Originalartikel →

Manuelles Zählen als Flaschenhals

In vielen Logistikprozessen müssen Fahrer Mehrwegbehälter beim Abholen an Filialen manuell zählen. Die Mengen werden in mobile Apps oder auf Papier erfasst, bevor der Lkw abfährt. Markus Weber beschreibt das Problem so:

„Wir haben vor einigen Jahren mit einem der größten Einzelhändler in Deutschland an dem Thema gearbeitet. Sie hatten alle möglichen Rückgabe-Assets, die gezählt werden mussten – Rollcontainer, Dollies, Paletten, verschiedene Kisten – und die Fahrer mussten alles von Hand zählen.“

Der Prozess wiederholt sich mehrfach in der Supply Chain: Beim Abholen an der Filiale, oft erneut im Logistikzentrum zur Kontrolle, manchmal ein drittes Mal. Nichts davon ist durchgängig digitalisiert. Die Folge sind Zeitverlust und uneinheitliche Daten. Fahrer haben Dutzende verschiedener Artikel zu zählen – von Paletten über Kisten bis zu speziellen Tabletts. An stark frequentierten Standorten können schon ein bis zwei Minuten Nachzählung den Ablauf stören; Fehler führen später zu Streitigkeiten oder Verlusten in der Kette. PixelEdge setzt daher auf kamerabasierte KI, um die manuelle Zählung zu ersetzen.

Mehrwegbehälter mit KI zählen – Funktionsweise

Statt jeden Behälter einzeln anzufassen und mitzuzählen, soll die Erfassung aus der Distanz erfolgen: Eine Kamera – etwa im Smartphone oder an einer festen Station – nimmt die Szene auf. Aus dem Bild leiten trainierte Modelle ab, um welche Mehrweg-Ladungsträger es sich handelt und wie viele sichtbar sind. So wird aus einem optischen Schnappschuss eine strukturierte Zählung – schneller als manuelles Zählen und mit weniger Abweichungen zwischen Filiale, Fahrer und Zentrale.

Markus Weber fasst den Ansatz so zusammen:

„Der Nutzer fotografiert den Stapel oder die Ladefläche. Die KI erkennt die relevanten Objekte und liefert die Stückzahl – ohne dass jemand jedes Teil durchzählen muss. Das ist der Kern der visuellen Zählung für uns.“

— Markus Weber, PixelEdge

Technisch basiert das auf Methoden der digitalen Bildverarbeitung und des maschinellen Lernens: Die Systeme werden mit Bildmaterial trainiert, damit sie typische Mehrwegbehälter, Paletten und ähnliche Assets unter realen Bedingungen zuverlässig erkennen – auch wenn Stapel, Perspektive oder Beleuchtung variieren. Fehlt ein Behältertyp im Modell, lässt er sich nachziehen, statt den Prozess wieder komplett manuell zu fahren.

Rick LeBlanc ordnet den Ansatz im Originalartikel auf PackagingRevolution.net in das Umfeld von Computer Vision und KI-gestützter Logistik ein: Wo Rückläufer und Mehrwegpools wachsen, rückt die Frage in den Vordergrund, wie sich Zählvorgänge automatisieren und dokumentieren lassen. Genau hier setzt die optische Erfassung an – mit Bild und Zeitstempel als Grundlage für nachvollziehbare Daten entlang der Kette.

Wie Aufnahme, Zählung und Auswertung in der Praxis zusammenspielen, zeigt der folgende Abschnitt an den Bausteinen Edge.Count und Edge.Trace.

Zwei Bausteine: Edge.Count und Edge.Trace

PixelEdge setzt auf zwei zentrale Softwarekomponenten. Edge.Count übernimmt Aufnahme und Zählung: Der Nutzer fotografiert den Stapel, die KI ermittelt die Menge. Die Ergebnisse fließen in Edge.Trace, eine zentrale Plattform zur Speicherung und Auswertung der Zähldaten.

„Jede Messung landet in unserer Plattform. Man sieht, wo gezählt wurde, wie viele Stücke es waren und die aufgenommenen Bilder.“

— Markus Weber, PixelEdge

Edge.Trace schafft damit eine digitale Historie von Asset-Bewegungen und Bestandszählungen über alle Standorte. Für Betreiber von Mehrwegsystemen hilft diese Transparenz, Abweichungen und Schwachstellen zu erkennen. Markus Weber nennt ein Beispiel: „Eine Bäckerei kann im Jahr Tausende Kisten verlieren. Mit den Daten erkennt man, wo etwas nicht zurückkommt.“

„Für Betreiber, die Mehrweg-Ladungsträger steuern, kann diese Sichtbarkeit dabei helfen, Diskrepanzen oder mögliche Verluststellen im Kreislauf zu erkennen.“

— Rick LeBlanc (journalistische Einordnung), PackagingRevolution.net, Übersetzung

Einsatz und Perspektiven

Die Technologie entstand in Projekten mit der Einzelhandelslogistik. Ursprünglich standen Logistikzentren im Fokus, in denen große Mengen an Mehrwegbehältern umgeschlagen werden. Da dort oft viele Rampen vorhanden sind, wäre feste Scan-Hardware an jeder Rampe teuer. PixelEdge entwickelte deshalb die mobile App: „Kunden fanden die Lösung gut, brauchten aber zu viele Scan-Tore. Also haben wir eine App entwickelt, mit der man einfach ein Foto macht und die Kisten gezählt werden.“ So lässt sich die Zählung ohne viele feste Systeme einsetzen.

Zusätzlich zur Behälterzählung arbeitet PixelEdge an Paletten-Anwendungen – etwa der Erkennung von Palettenstapeln und der Abschätzung von Palettengüte (in Deutschland Klassierung A bis C). „Der nächste Schritt ist zu prüfen, ob wir die Güte aus Bildern schätzen können“, so Markus Weber. Die Bewertung mag nicht so präzise sein wie eine vollautomatische Prüfanlage, „aber besser als gar keine Einstufung“.

Die Einführung bei großen Handels- und Logistikunternehmen dauert erfahrungsgemäß: Datenschutz, Speicherorte und Freigaben müssen geklärt werden. „Sobald das durch ist, lässt sich die Technologie deutlich einfacher ausrollen“, sagt Markus Weber. Neben dem europäischen Markt sieht er Potenzial in Nordamerika – auch dort sind Mehrweg-Ladungsträger weit verbreitet, und die Lösung sei schnell einführbar. Zunächst konzentriert sich PixelEdge darauf, die Modelle zu verfeinern, weitere Behältertypen zu unterstützen und die Technologie mit ersten Kunden in der Praxis zu validieren.

Dass unser Ansatz durch Rick LeBlancs Berichterstattung auch in Kanada und Nordamerika aufmerksam verfolgt wird und dort Interesse auslöst, freut uns bei PixelEdge sehr: Wir sind stolz, wenn eine in der Branche anerkannte Stimme unsere Arbeit sichtbar macht und unterstreicht, wie relevant eine zuverlässige Zählung von Mehrweg-Ladungsträgern über Europa hinaus ist.

FAQ

Häufig gestellte Fragen: Mehrwegbehälter mit KI zählen

Was bedeutet kamerabasierte KI für die Zählung? +

Eine Kamera (z. B. im Smartphone oder an einer Station) nimmt ein Bild der Mehrwegbehälter auf. Eine KI erkennt darauf automatisch Behältertyp und Anzahl – ohne manuelles Zählen. Das ist schneller und weniger fehleranfällig.

Welche Behälter kann die KI zählen? +

Edge.Count kann verschiedene Mehrwegbehälter erkennen und zählen – z. B. Rollcontainer, Paletten, Kisten, Bäckerkisten, Obst-/Gemüsekisten – sofern die Typen im System angelernt wurden. Neue Typen lassen sich ergänzen.

Was ist der Unterschied zwischen Edge.Count und Edge.Trace? +

Edge.Count ist die App zum Fotografieren und automatischen Zählen. Edge.Trace ist die Plattform, in der alle Zählergebnisse gespeichert, visualisiert und ausgewertet werden – inkl. Ort, Zeit und Bild.

Funktioniert die Zählung auch bei Folie oder unordentlichen Stapeln? +

Ja. Die KI ist darauf trainiert, auch bei Folie, Umreifung oder unsortierten Stapeln die sichtbaren Behälter zu erkennen und zu zählen, solange sie für das menschliche Auge erkennbar sind.

Wer ist Rick LeBlanc? +

Rick LeBlanc ist Gründer und Herausgeber von PackagingRevolution.net und berichtet seit über vier Jahrzehnten als Journalist zu Paletten, Mehrwegverpackung und Supply-Chain-Logistik – u. a. für Reusable Packaging News, Western Pallet Magazine und Forklift News. Er ist Mitautor des Standardwerks Pallets: A North American Perspective (20th Anniversary Edition, 2023) und berät das Center for Packaging and Unit Load Design der Virginia Tech.

Seinen englischsprachigen Artikel über PixelEdge finden Sie hier: Zum Beitrag auf PackagingRevolution.net (englisch) →. Dieser deutschsprachige Blogbeitrag fasst die Inhalte zusammen und ergänzt sie um Kontext für die DACH-Region.

Mehrwegbehälter mit KI zählen – live erleben

Im unverbindlichen Demotermin zeigen wir Ihnen Edge.Count und Edge.Trace und wie Sie Mehrwegbehälter mit KI zählen und Zählprozesse automatisieren.